Häufigste Fragen (FAQ)

Wir hören vielfach sehr ähnliche Fragen und haben deshalb eine kleine Auswahl der häufigsten Fragen mit unseren Antworten erstellt. Falls Sie noch eine weitere Frage haben, die Ihrer Meinung nach hierher gehört, dann schreiben Sie uns bitte.

Fragen zu Kursvoraussetzungen, Kursinhalt und Kursablauf

Unser zweitägiges Lesetraining umfasst ca. 13 Unterrichtsstunden. Das Lesetraining beinhaltet u.a.:

  • Einstufung der bestehenden Lesefähigkeit und Identifizierung ineffizienter Lesegewohnheiten
  • Physische Übungen zur Vermeidung hinderlicher Lesegewohnheiten. Hierfür setzen wir speziell entwickelte Geräte und Materialien ein
  • Einübung flexibler Lesestrategien
  • Anleitung zur Steigerung von Konzentrations- und Erinnerungsvermögen
  • Regelmäßige Überprüfung der erreichten Lesefähigkeit. Die Teilnehmer dokumentieren ihre individuellen Lernfortschritte nur für sich selbst. Es erfolgt kein Leistungsvergleich innerhalb der Gruppe. Kein „Wettlesen“!
Ja! Wer viel am Bildschirm liest, profitiert vom Improved Reading-Kurs in dreifacher Weise: 1. reduzieren Sie durch Ihr gesteigertes Lesetempo die absolute Lesezeit, die Sie vor dem Bildschirm verbringen. 2. bedeuten die neuen Lesetechniken an sich bereits eine Entlastung der Augen, weil Sie Ihre Blickbewegungen optimieren und so z.B. unnötiges Hin-und-her-Springen der Augen vermeiden. 3. erlernen Sie im Kurs spezielle Augen-Entspannungstechniken für langes Arbeiten am Bildschirm.
Um den größtmöglichen Erfolg der Teilnehmer zu erreichen, arbeiten wir in unserem Lesetraining mit den unterschiedlichsten Materialien und Geräten:

  • Ein Arbeitsbuch beinhaltet abwechslungsreiche Übungen und die wesentlichen Aussagen zur Verbesserung der Lesefähigkeit.
  • Speziell entwickelte und Copyright-geschützte Tests ermöglichen die kontinuierliche Feststellung der im Lesetraining erreichten Verbesserungen.
  • Ein patentierter „Rate Controller“ zwingt zur Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse und ermöglicht damit das Ablegen von falschen Lesegewohnheiten.
  • Ein „Tachistoskop“ verdeutlicht den Teilnehmern ihre Fähigkeit, Texte sehr schnell wahrnehmen zu können, und motiviert zur Umsetzung der empfohlenen Lesetechniken.
  • Weitere Bücher und Unterlagen unterstützen und verstärken den Lernprozess.

Alle im Lesetraining verwendeten Materialien und Geräte werden von Improved Reading bereitgestellt. Die Nutzung ist in der Kursgebühr enthalten. Das Arbeitsbuch mit den Aussagen zum Kursinhalt bleibt im Besitz der Kursteilnehmer. Bei Inhouse-Kursen gehen wir von der Bereitstellung eines Beamers aus.

Die Kursgebühr beinhaltet außerdem ein Zertifikat mit Ihrer persönlichen Effective Reading Rate, mit der die im Lesetraining erzielte Verbesserung der Leseleistung dokumentiert wird. Ferner können Sie als Improved Reading-Absolvent bei Bedarf beliebig oft an unseren kostenfreien Refresher-Trainings in Berlin und Frankfurt/Main teilnehmen.

Alle Improved Reading-Lesetrainer haben bereits Erfahrung in der Erwachsenenbildung und haben das Improved Reading-Lesetraining als Teilnehmer und sodann als Beobachter erlebt. Anschließend durchlaufen sie ein mehrtägiges Trainer-Training, das sie weiter mit den speziellen Aufgaben im Improved Reading-Lesetraining vertraut macht.

Unsere Lesetrainer absolvieren ihre ersten Kurse in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Lesetrainer, bis die Qualifikation für ein eigenständiges Lesetraining aufgebaut ist. Der systematische Erfahrungsaustausch innerhalb unseres Trainerteams ermöglicht die ständige Weiterentwicklung methodischer und didaktischer Aspekte unseres Lesetrainings.

Ein ausführliches Trainerhandbuch bietet die Sicherheit, dass die Kursziele in Hinblick auf Ablauf, Methode und Inhalt erfüllt werden. Über die fortlaufende Evaluierung aller Lesetrainings werden unsere hohen Qualitätsstandards stets von neuem überprüft und sichergestellt.

Sie müssen nicht alles schneller lesen. Aber Sie sollten Lesefehler vermeiden, die das Textverständnis erschweren – und langsames Lesen ist oft ein Hinweis auf diese Fehler.

Die entscheidende Aussage des Improved Reading-Lesetrainings ist: Schnelles Lesen ist kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für einen qualitativ verbesserten Leseprozess.

Langsames Lesen ist häufig mit einer mangelhaften Blickführung und gedanklichem Abschweifen verbunden. Gute Blickprozesse hingegen führen automatisch zu schnellerem Lesen und damit zu einer verbesserten Konzentration auf den Text. So werden die Gedanken des Autors „störungsfrei“ aufgenommen, wodurch Textverständnis und Merkfähigkeit steigen.
Wenn allerdings weniger die Aussage, sondern mehr die Form der Darstellung oder der Stil im Vordergrund stehen, sollte man sogar langsamer lesen und die Satzmelodie auf sich wirken lassen.

In unserem Lesetraining liefern wir keine Patentrezepte, sondern zeigen und trainieren Möglichkeiten, sich dem Text unterschiedlich zu nähern.

Die Teilnehmer unseres Lesetrainings sollten bereits über einige Leseerfahrung verfügen, was üblicherweise ab einem Alter von ca. 15 Jahren der Fall ist.

Welche Sprachkenntnisse sind erforderlich, um an Ihrem Lesetraining teilzunehmen?

Ist Ihr Lesetraining auch für Teilnehmer mit speziellen Leseschwächen geeignet (z.B. Legasthenie, ADS/ADHS-Syndrom, Augenschwächen etc.)?
Für Legastheniker können wir keine speziellen Hilfestellungen geben, aber in unseren Kursen haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie sehr von unseren Empfehlungen profitieren. Grundsätzlich ist es in Hinblick auf alle Besonderheiten sinnvoll, sie vor dem Kurs zu thematisieren.

Voraussetzung für den Erwerb der Improved Reading-Techniken sind die fließende Beherrschung und die automatisierte Erkennung der meisten Wörter der jeweiligen Kurssprache. Unser Lesetraining wird üblicherweise in Deutsch angeboten, auf Anfrage aber auch in der englischsprachigen Originalversion (mit rechtzeitiger Ankündigung auch in Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch oder Arabisch).

Grundsätzlich empfehlen wir den englischsprachigen Kurs immer dort, wo die zügige und verständnisvolle Lektüre englischsprachiger Texte von Bedeutung ist. Sehr gute Schulenglisch-Kenntnisse oder ein gewohnheitsmäßiger Umgang mit englischsprachigen Texten sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung und Verinnerlichung der neuen Lesetechniken.

Ist Ihr Lesetraining auch für Teilnehmer mit speziellen Leseschwächen geeignet (z.B. Legasthenie, ADS-Syndrom, Augenschwächen etc.)?

Fragen zum Kurserfolg

Wir garantieren jedem Teilnehmer die deutliche Verbesserung seiner Leseleistung, definiert durch die im Kurs verwendete Messgröße Effective Reading Rate (ERR). Sie verbindet die Lesegeschwindigkeit und das Textverständnis. Über 80% der Kursteilnehmer erreichen mindestens eine Verdopplung ihrer ERR; im Durchschnitt aller Kursteilnehmer steigt sie sogar um das 2,7-Fache des Ausgangsniveaus. Diese Resultate ergeben sich in erster aus dem hohen Praxisanteil des Kurses; das Ausmaß der Verbesserung wird daher wesentlich vom Engagement der Teilnehmer beeinflusst. Obwohl das Verinnerlichen der neuen Lesetechniken zu großen Teilen bereits im Kurs selbst erreicht wird, hängt das langfristige Leseniveau auch von der Bereitschaft zu kurzen Wiederholungen ab, vor allem in den ersten Wochen nach dem Kurs. Diesen Prozess unterstützen wir nach Kursende systematisch, u.a. durch einen Bleib-dran-Plan, ein E-Mail-Nachbereitungsprogramm und kostenfreie Auffrischungskurse.
Sämtliche Aspekte unseres Trainings lassen sich durch die wissenschaftliche Leseforschung untermauern, wie Sie anhand der entsprechenden Zitate und detaillierten Literaturnachweise zu jedem einzelnen Kurselement in unserem wissenschaftlichen Hintergrund nachlesen können.

An der FU Berlin wurde Improved Reading 2001 eingeführt und in der Anfangsphase wissenschaftlich evaluiert. Die Evaluation der ersten acht englischsprachigen Kurse finden Sie hier. Von 2004 bis 2008 wurden die Kursergebnisse und -bewertungen der FU-Kurse systematisch ausgewertet (Ergebnisse hier). Ein Schulversuch in der Sekundarstufe II und in den 10. Klassen einer Realschule (Berlin 2003-2006), unterstützt von der Erhard Höpfner Stiftung, wurde ebenfalls evaluiert (Ergebnisse hier). Eine Studie der University of Newcastle-upon-Tyne hat bereits 1997 den Nutzen von Improved Reading nachgewiesen (Kurzfassung der Studie hier).

Im Lesetraining selbst werden aus didaktischen Gründen einfache bis mittelschwere Texte verwendet. Schwieriges Textmaterial würde von der Einübung neuer Lesegewohnheiten unnötig ablenken und erforderte außerdem eine Differenzierung nach diversen Fach- und Interessensschwerpunkten, die im Rahmen eines Gruppentrainings kaum leistbar wäre. Die von uns vermittelten Lesetechniken können aber prinzipiell auch auf schwierige Texte angewendet werden; Gleiches gilt für die Kursthemen Gedächtnis, Konzentration und Lernpsychologie.

Auch bei der Lektüre komplexer juristischer oder technischer Fachtexte muss nicht sofort jedes einzelne Wort separat erfasst werden. Ständiges Zurückspringen in derselben Zeile wirkt sich auch hier auf Lesetempo und -verständnis hinderlich aus. Obwohl bei schwierigen Texten naturgemäß eine größere Neigung zum Mitsprechen, Zurückspringen und Wort-für-Wort-Lesen besteht als bei einfachen, ist es eine Frage der Übung und Gewöhnung, auch hier eine angemessene Verbesserung der Leseleistung zu erzielen. Selbst eine 25%ige Temposteigerung spart bei täglich zwei Stunden Lesezeit über 12 Arbeitstage pro Jahr.

Der Lernfortschritt – schnelleres Lesen und mehr Verständnis – wird in insgesamt acht Verständnistests während des Trainings ermittelt, und zwar anhand der sog. „Effective Reading Rate“ (Lesetempo multipliziert mit Verständnisgrad, der wiederum durch je zehn Multiple-Choice-Fragen ermittelt wird). So wird nicht erst am Schluss, sondern bereits im Training der Nutzen der veränderten Lesetechniken deutlich. Alle Teilnehmer erhalten eine anonymisierte Aufstellung über die im Kurs erzielten Ergebnisse pro Person.

Zahlreiche Teilnehmerstimmen, Referenzen und Auszüge aus Medienberichten finden Sie hier sowie an verschiedenen anderen Stellen auf unserer Website. Auf Wunsch können Sie einen Auszug aus unserer Kundenliste erhalten.

Jeder Teilnehmer erhält nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat, das ihre/seine Teilnahme sowie die von ihr/ihm erreichte Verbesserung der Leseleistung bescheinigt (Lesetempo und Verständnis; siehe auch die Erläuterung der „Effective Reading Rate“ bei der Frage zum „Lernfortschritt“). Außerdem erhalten Sie eine „Checkliste“ zu den im Kurs vermittelten Lesetechniken/Empfehlungen und die (anonymisierte) Darstellung sämtlicher im Kurs erzielten Ergebnisse.
Das kompakte Praxistraining unseres ca. 13-stündigen Intensivkurses bedeutet für fast alle Teilnehmer einen unmittelbar spürbaren Durchbruch zu einer signifikant verbesserten Lesekompetenz. Am Kursende sind die veränderten Blick- und Wahrnehmungsprozesse im Allgemeinen bereits zu einem hohen Grad automatisiert. Da Sie im Anschluss an den Kurs Ihre eigenen Texte lesen, können Sie diesen Prozess und das schnellere Lesen „nebenbei“ vertiefen.

Ganz ohne Anstrengung geht es allerdings nicht: Unsere Empfehlung lautet, in den ersten Wochen nach Kursbesuch täglich 10 Minuten in die Wiederholung und Verfestigung der Kursinhalte zu investieren. Wir unterstützen diesen Vertiefungsprozess (falls gewünscht) durch ein Kompakttraining per E-Mail in den ersten Wochen nach dem Kurs sowie durch regelmäßige Erinnerungen an einzelne Kursthemen (ebenfalls per E-Mail) und (in Berlin und Frankfurt/Main) durch kostenfreie Nachtrainings mit einem Kurstrainer.

Darüber hinaus bieten wir allen Teilnehmern an, gegen Zahlung einer Pauschale von EUR 50,- an einem weiteren Kurs teilzunehmen. Gern helfen wir auch nach dem Kurs in Gesprächen und Korrespondenz, bestehende Unklarheiten oder Schwierigkeiten zu beseitigen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Leseleistung (Effective Reading Rate) bei den meisten Teilnehmern Monate oder Jahre nach dem Kurs zwar niedriger liegt als beim Kursende, aber immer noch weit über den Ausgangsergebnissen. Den Verbesserungsmöglichkeiten sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt! Durch systematische Nutzung der von uns zur Verfügung gestellten Techniken und Angebote können Sie Ihre Lesekompetenz permanent weiter in die Höhe treiben.

Nein. Ziel des Improved Reading-Lesetrainings ist es nicht, alle Texte unreflektiert schneller zu lesen; ohnehin sollte nicht eine einzige Lesetechnik gleichförmig auf alle Texte angewendet werden. Wir streben nicht bloßes Speed Reading an, sondern eine größere Vielfalt und Bandbreite von möglichen Lesetechniken und Geschwindigkeiten.

Die meisten Leser/innen variieren ihr Lesetempo lediglich zwischen 150 und 300 Wörtern pro Minute. Bei uns können Sie lernen, darüber hinaus auch deutlich höhere Bereiche zu erschließen – je nach Text und Interesse. Die dafür verwendeten Lesetechniken sind Allgemeingut der Leseforschung und werden in zahlreichen anderen Leseschulungen in ähnlicher Weise empfohlen.

Texte von sehr hohem Schwierigkeitsgrad müssen, Gedichte und Belletristik wollen zumeist eher langsam gelesen werden – an diesen fundamentalen Lese-Erfahrungen möchte auch unser Lesetraining nichts ändern. Bei Sachtexten von einfachem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad hingegen fördert ein verdoppeltes bis verdreifachtes Lesetempo Konzentration und Verständnis.

Fragen zur Kursbuchung

Sie erhalten bei gemeinsamer Anmeldung 15% Rabatt (pro Person).
Hier gibt es keine Mindestteilnehmerzahl, weil für betriebsinterne (Inhouse-)Kurse ein Pauschalpreis berechnet wird. Sie entscheiden selbst, ab wie vielen Personen Sie die Durchführung des Kurses sinnvoll finden. Kleinere Gruppen befördern natürlich eine lernintensive Atmosphäre und ermöglichen mehr individuelle Betreuung durch den Trainer. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei Firmen in der Regel bei 12, bei Hochschulen (Studierende/Doktoranden) in der Regel bei 20 Teilnehmern.
Sechs bis acht Wochen Vorlauf sollten für ein Inhouse-Lesetraining eingeplant werden, häufig kann aber auch kurzfristiger reagiert werden.
In der Rubrik Termine sind die Termine aller öffentlichen Lesetrainings und aller Lesetrainings an Universitäten zu finden.

In der Rubrik Termine sind alle aktuellen öffentlichen Improved Reading-Trainings mit Preisen hinterlegt. Z.B. liegt der Preis für den öffentlichen 2-tägigen IR-Kurs mit max. zehn Teilnehmern bei 590 EUR p. P. (450 EUR für Studierende/Schüler/Arbeitslose). Gruppen von mindestens zwei Personen [an anderen Stellen werden hier 2 Personen genannt] erhalten bei gleichzeitiger Anmeldung einen Rabatt von 15%.

NEU: Buchen Sie den Online-Refresher gleich für 20 EUR mit und sparen Sie 15 EUR (Regulärer Preis 35 EUR).

Die Preise für Inhouse-Kurse teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit. Besondere Vereinbarungen werden mit Schulen und Universitäten getroffen, die diesen Kurs in ihrer Organisation unterstützen wollen (Referenzen hierzu ist dies als Link gedacht?).

Wählen Sie in unserer Terminliste das für Sie passende öffentliche Lesetraining aus und buchen Sie direkt online.

Einige Wochen vor Kursbeginn erhalten Sie von uns eine Rechnung, die innerhalb von 10 Tagen zu bezahlen ist – in jedem Fall vor Kursbeginn. So lange halten wir den Platz im Kurs für Sie frei. Bei verspäteter Zahlung können wir eine Teilnahme am von Ihnen gewählten Lesetraining nicht mehr garantieren. In diesem Fall bieten wir Ihnen Ausweichtermine an.

Fragen zu Schneller Lesen, Speed Reading, Zeitmanagement…

Wohl jeder träumt davon, Texte schneller lesen zu können, ohne dass das Verständnis leidet. Unsere provokante Aussage zum Thema “Schneller lesen” lautet: Man muss schneller lesen, um besser zu verstehen und mehr vom Inhalt zu behalten. Wie kann das funktionieren? Sie kennen doch sicher das folgende Phänomen: Ihre Gedanken schweifen beim Lesen ab, obwohl Sie sich eigentlich gut konzentrieren wollten. Der Grund ist, dass Sie nicht schnell genug lesen! Denn Ihr Gehirn ist für ein wesentlich höheres Tempo angelegt. Bei eher gemächlichen Lesegeschwindigkeiten ist es nicht genügend ausgelastet – bis zu 75% der Gehirnkapazität sind gar nicht in den Leseprozess eingebunden, wenn Sie so weit unter Ihren Möglichkeiten bleiben.

Lesen Sie also zu langsam, ist schweift das Gehirn in andere Themen ab – ganz besonders dann natürlich, wenn der Text gerade nicht ganz so spannend ist. Wenn Ihnen dies das nächste Mal passiert: Schneller zu lesen wäre eine wirksame Sofort-Maßnahme. Sie werden vermutlich feststellen, dass Sie gerade durch das schnelle Lesen leichter bei der Sache bleiben, konzentrierter sind und auch mehr vom Inhalt behalten. Schneller zu lesen ist also nicht nur eine Zeitersparnis, sondern macht das Lesen auch fesselnder und ertragreicher.

Es geht beim Schnelllesen allerdings nicht um Querlesen, Diagonallesen oder irgendwie “huschiges”, unsauberes Lesen. Das schnellere Lesen soll vielmehr in erster Linie durch eine verbesserte Blickführung erzeugt werden: Wir neigen leider dazu, ständig im Text zurückzuspringen, weil wir glauben, etwas Wichtiges übersehen zu haben. Aber ein Zurückspringen (Regression) bestätigt meistens nur, dass wir alle Informationen bereits erfasst hatten. Diese unnötige Regression verhindert nicht nur ein schnelleres Tempo, sondern auch ein gutes Verständnis. Durch das ständige Vor und Zurück werfen wir nämlich die Logik des Textes gehörig durcheinander und erschweren uns damit spürbar das Verstehen. Außerdem gewinnen relativ unwichtige Textstellen eine viel zu hohe Bedeutung, wenn wir sie mehrfach anschauen. Es zeigt sich also nochmals, dass es einem guten Textverständnis sogar entgegenkommt, wenn wir schneller lesen – vorausgesetzt, es geschieht mit der richtigen Technik.

Schnelleres Lesen ist außerdem das Ergebnis breiter Fokussierungen. In der Grundschule haben wir zunächst einzelne Buchstaben gelernt, dann Silben und schließlich ganze Wörter. Viele haben auch später die Gewohnheit beibehalten, nur ein Wort nach dem anderen zu lesen. Doch unser Auge ist anatomisch in der Lage, etwa drei bis vier Zentimeter einer Zeile auf einmal klar zu erfassen, d.h. oft deutlich mehr als nur ein Wort. Nutzen wir diese Fähigkeit, kommen wir natürlich schneller voran!

Die Augen bewegen sich beim Lesen in Sprüngen voran und erfassen die Wörter jeweils dann, wenn sie auf dem Text anhalten Jeder dieser kleinen Blickstopps dauert etwa eine Viertelsekunde. Wir können also schneller lesen, wenn wir die Zahl der Blickstopps verringern.

Wenn wir bei jedem Blickstopp mehrere Wörter gleichzeitig erfassen, müssen wir nichts auslassen und können trotzdem schneller lesen. Diese Technik nennen wir “Chunken” (engl. “chunk” = großer Brocken) oder Sinngruppen-Lesen. Der zusätzliche Bonus: Es verbessert sich auch das Verständnis! Denn indem wir mehrere Wörter gleichzeitig aufnehmen, die im Satz eng zusammengehören, erfassen wir leichter den Sinn des Textes. So ergänzen sich “schnelleres Lesen” und “besseres Verstehen” optimal.
Sie sehen: Schnelleres Lesen ist für uns kein Selbstzweck; es geht nicht darum, einfach nur das Lesetempo zu steigern oder gar Schnelllese-Wettbewerbe zu veranstalten. Das schnellere Lesen ist vielmehr ein Mittel zum Zweck des besseren Lesens – und womöglich auch einer gesteigerten Lesefreude, weil Sie sich stärker fordern und mehr bewirken.

Es reicht nicht, diesen Zusammenhang zwischen schnellem Lesen und gutem Textverständnis einmal verstanden zu haben. Man muss die neuen Lesetechniken trainieren, am besten in einem gut strukturierten, seriösen Präsenzkurs. Schneller zu lesen sollte dabei immer nur das Ergebnis einer verbesserten Blickführung sein, also quasi ein “zufälliger” Nebeneffekt und nicht der alleinige Ansatzpunkt. Wir von Improved Reading verfügen international über die längste Erfahrung und die meisten Referenzen als Lesetraining. Lernen Sie mit uns schnelleres Lesen und besseres Verstehen – es lohnt sich.

Jeder, der sich mit Zeitmanagement befasst, sollte sich zuerst die Frage stellen: Was sind die größten Zeitfresser, d.h. wo sollte ein effizientes Zeitmanagement ansetzen? Es gibt wohl kaum eine Tätigkeit, die im Büroalltag und im Studium/in der Weiterbildung so viel Zeit verschlingt und damit so relevant für Zeitmanagement ist, wie – Lesen.

Angenommen, es sind nur 2 Stunden pro Arbeitstag, die Sie mit Lesen verbringen, und Sie steigern Ihre Lese-Effizienz nur um 25%: Dann gewinnen Sie bereits über 12 Arbeitstage pro Jahr – das wäre doch ein äußerst lohnender Ansatz für Ihr Zeitmanagement, richtig? 1,5 bis 2 Stunden beträgt die tägliche Lesezeit durchschnittlich in deutschen Büros; für nicht wenige Menschen besteht sogar die halbe Arbeitszeit aus Lesen. Wenn man nur das Lesen verbesserte und sonst gar nichts im Leben veränderte, wäre dies allein bereits ein sehr erfolgreiches Zeitmanagement.

Ein Problem bei Zeitmanagement-Seminaren ist zudem, dass man naturgemäß eher abstrakt über diese Thematik spricht und kaum reales Alltagsverhalten trainieren kann. Damit verbleiben die Erkenntnisse zum besseren Zeitmanagement meist im Gestus des “Machen Sie dies…” oder “Probieren Sie jenes…”. Zurück im Büro hat man leicht den Eindruck, viele theoretische Informationen zum Zeitmanagement zu besitzen, die alltäglichen Routinen aber nur mit großem Aufwand verändern zu können.

Effizientes Lesen wird in unserem Training hingegen konkret trainiert, vor allem über die Veränderung der Blickprozesse und den Aufbau von Vertrauen in die Wahrnehmungskapazität. Durch den spürbaren Zeitgewinn und mit den guten Lesetechniken im Kopf lassen sich dann weitere Erkenntnisse zum Thema Zeitmanagement über entsprechende Ratgeber-Bücher leicht aneignen. Effizientes Lesen ist eben die Schlüsselqualifikation, die einen schnellen und mühelosen Zugang zu den verschiedensten Weiterbildungsthemen ermöglicht, die das Leben erleichtern.

Ein Problem bei Zeitmanagement-Seminaren ist zudem, dass man naturgemäß eher abstrakt über diese Thematik spricht und kaum reales Alltagsverhalten trainieren kann. Damit verbleiben die Erkenntnisse zum besseren Zeitmanagement meist im Gestus des “Machen Sie dies…” oder “Probieren Sie jenes…”. Zurück im Büro hat man leicht den Eindruck, dass man zwar viele theoretische Informationen zum Zeitmanagement im Kopf hat, die alltäglichen Routinen aber kaum verändert worden sind.

Effizientes Lesen wird in unserem Training hingegen konkret trainiert, vor allem über die Veränderung der Blickprozesse und den Aufbau von Vertrauen in die Wahrnehmungskapazität. Alle wichtigen Erkenntnisse zum Thema Zeitmanagement, die über Lesetechnik hinausgehen, lassen sich dann auch über das Selbststudium entsprechender Ratgeber-Bücher aneignen. Effizientes Lesen ist eben die Schlüsselqualifikation, die einen schnellen und mühelosen Zugang zu den verschiedensten Weiterbildungsthemen ermöglicht, neben Zeitmanagement auch Gedächtnistraining, Lerntechniken und vielem anderen, was sich aus Büchern erlernen lässt.