Wissenschaftliche Untermauerung von „Genial Digital“

 

Die folgenden Fragen zur wissenschaftlichen Untermauerung des Improved Reading-Kurses „Genial digital“ sollen hier mit Zitaten aus der wissenschaftlichen bzw. Sachbuch-Literatur oder auch aus dem Wissenschaftsjournalismus exemplarisch beantwortet werden. Die Quellen in den Fußnoten weisen den Weg zu zusätzlich gewünschten ausführlichen Erläuterungen.

Fragen:

  1. Unterschiede bei der Verarbeitung im Gehirn zwischen Papier und Bildschirm und zwischen Lesen, Merken und Recherchieren
  2. Ursachen der Stressentstehung durch Arbeiten/Lesen am Bildschirm
  3. Welche Prozesse lösen und verbessern welches Problem?
  4. Welche Quellen, Gehirnforscher stehen für Ihre Lösungsansätze?

Da sich die Fragen in ihrer Zielrichtung teilweise überschneiden, trifft dies auch für die Antworten zu. Um der Übersichtlichkeit willen behalte ich dennoch die Aufteilung in vier Fragekomplexe bei. Für einen schnellen Überblick halte ich die verbindenden Texte kurz.

 

Alle Ausführungen sind auf dem Hintergrund der Aussage eines führenden Neurobiologen einzuordnen:

„Was tatsächlich in einem Gehirn abläuft, liegt jenseits der Wissenschaft. (1)“

(Prof. Dr. Christoph von der Malsburg, 2013)

Zu 1.) Unterschiede bei der Verarbeitung im Gehirn zwischen Papier und Bildschirm und zwischen Lesen, Merken und Recherchieren

a) Wir unterscheiden folgende Leseweisen (2):

  • lineare Lektüre eines gedruckten Textes
  • lineare Lektüre eines Textes am Bildschirm (ähnlicher Leseprozess, aber 20-30% langsamer als von Papier; anstrengender für die Augen)
  • nicht-lineares Lesen von Hypertexten, z.B. bei der Recherche (zusätzlicher kognitiver Aufwand durch eigenständiges Navigieren)
  • Wissensaufnahme mit Hypermedien (weitere Anforderungen durch noch komplexere Informationsvernetzung von Filmen, Animationen etc.)

Die Herausforderung, das selbstgesteuerte Lesen zu einem Erfolg zu führen, steigt mit den höheren Anforderungen an

  • die Technologiebedienung,
  • die mentale Integration verschieden kodierter Zeichensysteme und
  • die Belastung des Gedächtnisses durch das Ansprechen von mehreren Sinneskanälen gleichzeitig (Auge, Ohr).

b) Lesen am Computerbildschirm und abstraktes Denken

„Bei digitaler Lektüre sind wir selten voll konzentriert. Das Lesen am Bildschirm stößt daher andere Denkprozesse an. Abstraktes Denken fällt uns vor dem Computerbildschirm offenbar schwerer. […] Der Effekt rühre unter anderem daher, so vermuten Kaufman und Flanagan, dass wir beim mobilen Lesen auf Tablet und Smartphone viele Texte nebenbei konsumieren und sie lediglich überfliegen. Aus diesem Grund würden wir bei digitaler Lektüre gewohnheitsmäßig auf weniger anstrengende Denkprozesse zurückgreifen und die Informationen nicht so tief verarbeiten. (dz) Proceedings of the 2016 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, S. 2773–2777, 2016).”(3)

c) Lesen am Bildschirm – Nachteile

„Andererseits hat das Lesen am Bildschirm auch seine Nachteile. In ihrem zwei Jahre alten Buch ‚Words On Screen‘ fasst die Linguistin Naomi Baron den Forschungsstand so zusammen: Das Lesen gerade längerer Texte sei auf dem Bildschirm schwieriger, das vertiefte Lesen, das Erinnern des Gelesenen, der persönliche Zugang und die emotionale Beteiligung fielen schwerer. Das Erinnerungsvermögen, erklärt […] Adriaan van der Weel, Buchwissenschaftler an der Universität Leiden, werde durch die physische Verortung des Gelesenen begünstigt: Wir verknüpfen bestimmte Textpassagen mit ihrer Position in einem konkreten Buch. Wenn wir beim Lesen scrollen oder auf demselben Gerät verschiedene Texte läsen, werde das verhindert. […]

Erhebung der Lesegewohnheiten von Studenten in sechs europäischen Ländern: Die Teilnehmer hätten angegeben, lieber mit gedruckten Büchern statt mit E-Books zu lernen, weil sie den Eindruck hätten, sich das Gelesene so besser merken zu können. Im Jahr 2012 hatte Anne Mangen mit Kollegen fünfzehn und sechzehn Jahre alte norwegische Schüler Texte auf Computerbildschirmen und gedruckt lesen lassen. Sie konnte ebenfalls feststellen, dass die Lektüre auf Papier das Verständnis der Texte erleichtert. Im selben Jahr hatten Rakefet Ackerman und Tirza Lauterman Studenten unter Zeitdruck gedruckte und auf Bildschirmen angezeigte Texte lesen lassen, um ihnen anschließend Verständnisfragen zu stellen. Auch dabei hatte sich gezeigt, dass die Probanden nach der Lektüre auf Papier den Text besser begriffen haben – allerdings nur unter Zeitdruck: Ohne Vorgaben ließ sich kein signifikanter Unterschied feststellen. Man müsste erforschen, sagt Anne Mangen, wie das vertiefte Lesen auf Bildschirmen erleichtert werden könnte, um sicherzustellen, dass auch junge und sich noch entwickelnde Leser die Fähigkeiten ausbilden, die für diese Art des Lesens nötig sind. Die Harvard-Professorin Maryanne Wolf spricht von „kognitiver Geduld“, jener Millisekunde, die es zusätzlich braucht, um dichtere, komplexere, geistig und vielleicht auch emotional forderndere Texte zu lesen.“(4)

d) Einfluss digitaler Medien auf das Lesen

„Die zentrale Frage für die Forschung ist nicht, ob digitale Medien

die kognitive Entwicklung beeinflussen und neue Medienkompetenzen erfordern –

daran besteht kein Zweifel. Die Frage ist, wie Technologie uns verändert und welche

Kompetenzen wir brauchen um besser damit umzugehen.“(5) (Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, 2010)

e) Zusätzliche Kompetenzen, die das nicht-lineare bzw. performative Lesen im Vergleich zum herkömmlichen Lesen fordert

Der beigefügte Aufsatz von Prof. Dr. Berbeli Wanning: „Lesestrategien für digitale Medien“ (siehe Mail-Anhang) beschreibt die spezifischen Lesevorgänge und die hohen Anforderungen an die Lesekompetenz beim Erfassen von Hypertext.

f) Was geschieht beim digitalen Lesen im Gehirn?

„Beim digitalen Lesen kommen neue Schaltungen und Verbindungen hinzu, die unser Gehirn zusätzlich verarbeiten muss. Während beim Schriftlesen vor allem die Sprachzentren der linken Gehirnhälfte beteiligt sind, erfordert multimodales Lesen auch verstärkt den parallelen Einsatz der rechten Gehirnhälfte, wo visuelle und auditive Informationen, also Bilder und Töne verarbeitet werden. […] Die Stop-and-go-Technik der Hyperlinks verlangt ständige Entscheidungen im Frontalhirn. Natürlich besteht die Gefahr, dass die neuronale Plastizität, die das digitale Lesen stärkt, umgekehrt die Fertigkeit des analogen Lesens schwächt. Ob wir das zulassen, liegt freilich an uns selbst.“(6)

g) Analoges Lesen vs. digitales Lesen

„Im Hinblick auf die aktuelle Debatte um Stellenwert und Zukunft des Lesens stellt sich die Frage: Gelten die neuronalen Vorzüge nur für das klassisch gedruckte Wort? Oder sind Präsentationsform und Verpackung ohne Belang? Eine erste Antwort liefert der US-Psychiater Gary Small(7), der die Gehirne von Probanden verglich, die Informationen entweder konventionellen Buchseiten entnehmen oder sie im Internet per Suche aufstöbern mussten. Bei der ersten Gruppe wurden genau jene Hirnareale stimuliert, die auch Dehaene als zentral für das Lesen erachtet: visuelle Regionen in der linken Hemisphäre. Die Suchmaschinengruppe dagegen zeigte besondere Aktivität in Gehirnabschnitten, die mit komplexen Entscheidungen assoziiert sind(8). Der Umgang mit neuen Medien, so die Konklusio von Small, führe vermutlich zur Umschaltung auf andere neuronale Bahnen.

Überdies scheinen Konzentration und Durchhaltevermögen beim Konsum elektronischer Literatur limitiert: Länger als drei bis zehn Minuten verweilt kaum jemand bei einem digitalen Text jedenfalls im Web, spezifische Erhebungen zu E-Books stehen noch aus. Durchaus denkbar jedenfalls, dass die schier unendliche Fülle an Lesestoff, die ein digitales Gerät suggeriert, den Impuls entfacht, rasch weiterzugleiten, vielleicht gleich nebenan noch Spannendes zu finden. Geschickte Navigation und die rasche Bewältigung von Massen an Information werden dadurch nachweislich gefördert, doch die Aufmerksamkeitsspannen schrumpfen, wie eine weitere Untersuchung nahelegt. […]

Neuroforscherin Maryanne Wolf hält angesichts solcher Ergebnisse eine gewisse Skepsis gegenüber neuen Leseformen wohl für angebracht. Wolf stellt die Frage in den Raum, ob typische junge Leser die Analyse eines Textes und die Suche nach tieferen Ebenen der Bedeutung nicht als zunehmend anachronistisch empfinden.“ (9)

h) Intellektuelle Qualität der Gedanken beim Lesen

„Maryanne Wolfs kulturelle Diagnose kann sich erst teilweise auf neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse stützen. Die Messung der Hirnaktivität im bildgebenden Verfahren erlaubt bisher keine Aussage über die intellektuelle Qualität der Gedanken beim Lesen. Auch zwischen den verschiedenen Lesemodi, dem interpretierenden, dem analytischen und dem informationserfassenden Lesen kann die Hirnforschung keine Unterscheidung treffen. Es gibt noch keine Langzeitstudien, die Wolfs alarmierende Einsicht zum harten wissenschaftlichen Problem machen könnten. Wer ihr eindringliches und erfahrungsgesättiges Plädoyer gelesen hat, wird auf eine experimentelle Bestätigung nicht erst warten wollen.“(10)

Zu 2.) Ursachen der Stressentstehung durch Arbeiten/Lesen am Bildschirm

Aus dem bisher Dargestellten ergibt sich bereits, dass die digitale Informationsaufnahme mehr Ressourcen und Fähigkeiten verlangt als das Lesen vom Papier. Hier spielt insbesondere der Informationsüberfluss eine zentrale Rolle. Wie sehr sich das Arbeiten am Bildschirm auswirkt, zeigen z.B. folgende Zitate:

a) Studie: DGB-Report 2016

  • „Durch die Digitalisierung ist meine Arbeitsbelastung alles in allem eher …. größer geworden (46%). […]
  • 1.4 Multitasking-Anforderungen und Digitalisierung: Eine Zunahme der gleichzeitig zu bewältigenden Arbeitsvorgänge stellt mehr als jede/r Zweite fest, eine Abnahme nur jede/r Zwanzigste.“(11)

b) Gefährdungsbarometer. Studie 2017

„Zu große Informationsmengen, die die Verarbeitungskapazität übersteigen, beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Besonders kritisch ist es, wenn einerseits sehr viele (irrelevante) Informationen vorhanden sind, andererseits aber die für die Tätigkeit wichtigen Informationen fehlen. Dies birgt ein hohes Stresspotential. Die Information sollte daher so gesteuert werden, dass irrelevante Informationen reduziert werden, aber die wichtigen Informationen zugänglich gemacht werden.“(12)

c) Kognitive Überlast(13)

„Die Information, die zu einem gegebenen Zeitpunkt durch unser Arbeitsgedächtnis fließt, nennt man ‚kognitive Belastung‘. Wenn die Belastung die Fähigkeit unseres Geistes zur Informationsverarbeitung und -speicherung übersteigt […], können wir diese Information nicht behalten und keine Verbindungen zu bereits in unserem Langzeitgedächtnis gespeicherten Informationen bilden. Unsere Fähigkeit, zu lernen, leidet, und unser Verständnis bleibt oberflächlich. […] Versuchsergebnisse deuten darauf hin, dass es mit dem Erreichen der Grenzen unseres Arbeitsgedächtnisses schwieriger wird, relevante von irrelevanten Informationen […] zu unterscheiden. […] Das Entziffern von Hypertext vergrößert die kognitive Belastung des Lesers beträchtlich und schwächt somit seine Fähigkeit, das Gelesene zu verstehen und zu behalten.“ (14) (Nicholas Carr, 2010)

d) Digitale Medien am Arbeitsplatz greifen unser Gehirn an

„Die größte Gefahr digitaler Medien ist es, dass unser Gehirn aus dem eigenen Rhythmus gebracht wird, und zwar auf der Ebene unbewusster Vorgänge, wie sie im limbischen System ablaufen. Denn unser Denkapparat kann durch Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit massiv überfordert sein, wenn es um die Wahrnehmung und Verarbeitung der vielfältigen Signale geht, die aus der realen und virtuellen Welt auf uns einprasseln.

Dabei wird die für das Denken wichtige Verrechnung von Raum und Zeit zu sehr strapaziert, wenn ich zum Beispiel unter starkem Zeitdruck arbeite und Multitasking betreibe. Die Raum-Zeit-Verrechnung stellt eine der höchsten Funktionen in unserem Gehirn dar, weil sie die Voraussetzung für alle kognitiven Leistungen ist. Sie lassen sich nur realisieren, wenn wir uns gut in Raum und Zeit orientieren.“(15) (Gertraud Teuchert-Noodt, 2016)

e) Zeitdruck

  • „Zeitdruck aktiviert den Hypothalamus und setzt Stresshormone frei. […]
  • Zeitdruck beeinträchtigt „kognitive Fähigkeiten wie Wahrnehmung, Lernen und exekutive Funktionen, beispielweise das Wechseln zwischen verschiedenen Aufgaben. […]
  • Zeitdruck stresst uns und versetzt den Körper in einen Ausnahmezustand. Den Großteil der kognitiven Ressourcen verwenden wir darauf, uns auf die Ursache zu konzentrieren und diese abzuspeichern.“(16)

f) Übermäßige Beanspruchung der Augen am Bildschirm(17)

Das Bildschirmlesen führt zu einer erheblich stärkeren Beanspruchung der Augen als das Lesen vom Papier. Wesentliche Faktoren:

  • Man schaut in eine Lichtquelle direkt hinein
  • Die Häufigkeit des Blinzelns pro Minute ist reduziert (auf etwa die Hälfte)
  • Fokussierter Blick überwiegt (kein ausgewogenes Verhältnis von Weitblick und Nahblick)
  • Koordination der Augen wird durch die extreme Anstrengung gestört (mögliche Folgen: Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, ein Auge schaltet sich unbemerkt ab)

Zu 3.) Welche Prozesse lösen und verbessern welches Problem?

Das digitale Arbeiten muss durch unterschiedliche Prozesse erleichtert werden. Zentral dabei sind:

  • der automatisierte/routinierte Einsatz von professionellen Lesestrategien
  • eine konsequente Beachtung von Augenentspannungsübungen und systematischen (kurzen) Pausen

Lesestrategien wurden in der Schule fast nie gelehrt. Ihre Wichtigkeit wurde lange unterschätzt und gerät erst langsam wieder in den Blick. Verschiedene Zitate aus der wissenschaftlichen Literatur zeigen dies:

a) „Die Grundlagen des Lesens werden auch in unserer digitalen Welt bestehen bleiben Die Kontexte und strategischen Herausforderungen des Lesens verändern sich jedoch In Zukunft wird es immer wichtiger werden, geeignete Lesestrategien zu beherrschen und anzuwenden: Hierdurch werden sich kompetente Leser auszeichnen.“ (18) (2015)

b) „Im Multimediazeitalter sind Lesestrategien vielfältiger und notwendiger denn je.“ (19) (2014)

c) „Selbst wenn Menschen ausreichend Zeit zur Verfügung haben, ist es immer noch eine Frage dessen, wie intensiv sie sich mit den angebotenen Infos auseinandersetzen wollen oder können. Eine klassische Lösung, die außerhalb der Seminarmauern immer wieder in Vergessenheit gerät, ist der einzige sinnvoll einsetzbare Filter zur Informationsminimierung durch Strukturierung: die PQ4R-Methode. 2013 wurde von der Erziehungswissenschaftlerin Bonke Omoteso erneut deren Wirksamkeit für das Verstehen und Behalten neuer Inhalte belegt.“(20) (Carl Naughton, 2016)

Die in dem letzten Zitat angesprochene Lösung, die PQ4R-Methode, entspricht der unserem „Genial digital“-Kurs zugrunde liegenden PQRST-Methode. Es handelt sich um dieselbe strukturierte Vorgehensweise, die nur mit einer anderen Begrifflichkeit belegt ist.

Neben diesem Strategiewissen werden in dem „Genial digital“-Kurs Augenentspannungsübungen nicht nur systematisch angewandt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten darüber hinaus Unterlagen, die ihnen das regelmäßige Durchführen dieser entlastenden Übungen im Arbeitsalltag erleichtern.

zu 4) Welche Quellen, Gehirnforscher stehen für Ihre Lösungsansätze?

Die Autorenangaben in den Fußnoten weisen nach, auf welche Quellen ich mich beziehe.

In einigen Fällen habe ich sie zusätzlich in den Text eingefügt und hervorgehoben, um eine rasche Orientierung zu ermöglichen.



Britta Sösemann: Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin “Schneller lesen“ und „Genial Digital“ ist sie Projektleiterin und Autorin; verantwortlich für die kritische Rezeption wissenschaftlicher Ergebnisse in den Themenfeldern Lesen und Lernen sowie gehirngerechter Verarbeitung digitaler Medien. darüber hinaus arbeitet sie als Textcoach im wissenschaftlichen Bereich (Geisteswissenschaften) und unterstützt bei Texterstellung für Unternehmen.

Quellen:

1: In: Matthias Eckoldt: Kann das Gehirn das Gehirn verstehen? Gespräche über Hirnforschung und die Grenzen unserer Erkenntnis, Heidelberg 2103, S. 93.

2: Vgl. Rolf Plötzner/Timo Leuders/Adalbert Wichert (Hg.): Lernchance Computer. Strategien für das Lernen mit digitalen Medienverbünden (Medien in der Wissenschaft Bd. 52), Münster 2009, S. 35ff.

3: In: Gehirn und Geist Dossier 1/2017, Hirn in Hochform, S. 6.

4: Fridtjof Küchemann: Wo stand das jetzt gerade noch? In: FAZ 69, 22.3.2017 (Hvh. von mir, B.S.).

5: Gerd Gigerenzer: Digitale Risikokompetenz, in: Deutscher Bundestag, Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft (10.12.2010), in: https://www.gruen-digital.de/wp-content/uploads/2010/11/A-Drs.-17_24_014-F-Stellungnahme-Gigerenzer-Gerd-Prof.-Dr.pdf

6: Gerhard Falschlehner: Die digitale Generation. Jugendliche lesen anders, Wien 2014, S. 82 und 85.

7: Vgl. Gary Small/Gigi Vorgan: iBrain. Wie die neue Medienwelt Gehirn und Seele unserer Kinder verändert, Stuttgart 2009, S. 32f.

 8:  „[…] ein spezielles Netzwerk in der linken Frontalregion […], der sogenannte dorsolaterale präfrontale Kortex“, in: Ebd., S. 32.

9: Alwin Schönberger: Wie das Lesen unser Gehirn verändert (9.1.2014), in: https://www.profil.at/wissenschaft/wie-lesen-gehirn-371339 (Hvh. von mir, B.S.)

10: Thomas Thiel: Vertiefen Sie noch, oder scannen Sie schon? In: FAZ 30.9.2009, in: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/rezension-das-lesende-gehirn-vertiefen-sie-noch-oder-scannen-sie-schon-1858724.html

11: DGB-Index Gute Arbeit. Der Report 2016, in: http://index-gute-arbeit.dgb.de/

12: Gefährdungsbarometer. Studie 2017. Ergebnisüberblick, hg. vom EO-Institut (7.10.2016), in: http://www.eo-institut.de/wp-content/uploads/2016/10/EOI_GB_Studie_2017_Bericht.pdf

13: Zur Definition von Desorientierung und kognitiver Überlast vgl. Boris Kantwerk: Interaktive Visualisierung von Netzwerken am Beispiel von Lernobjekten, Norderstedt 2002, S. 7f.

14: Nicholas Carr: Wer bin ich, wenn ich Online bin…und was macht mein Gehirn solange? München 2010, S. 198-200.

15: Wie  digitale Medien am Arbeitsplatz unser Gehirn angreifen, in: Frankfurter Rundschau vom 5.7.2016, in: http://www.ksta.de/ratgeber/finanzen/karriere/gehirnforscherin-warnt-digitale-medien-am-arbeitsplatz-machen-uns-abhaengig-und-dumm-24345186

16: In: Gehirn und Geist Dossier I/2017, Hirn in Hochform, S. 75.

17: Ausführlich hierzu s. Barbara Brugger: Entspannte Augen am PC, Offenbach 2012.

18: Simon Tiffin-Richards, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Vortrag 2015; https://www.bildung-lsa.de/files/a6ae5631291a0d5d3906ad4675ac6481/tiffin_biss_vortrag_2015_06_22.pdf

19: Gerhard Falschlehner: Die digitale Generation. Jugendliche lesen anders, Wien 2014, S. 175. (Hvh. von mir B.S.)

20: Carl Naughton: Denken lernen, Offenbach 2016, S. 101. (Hvh. von mir B.S.)